Mundgeruch (Halitosis)

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  • 2023-10-06

Was ist Mundgeruch (Halitosis)?

Der Begriff „Halitosis“ (Mundgeruch), abgeleitet von den lateinischen Wörtern „halitus“ und „osis“, bezeichnet den im Mund entstehenden Atemgeruch, der sowohl den Betroffenen selbst als auch seine Mitmenschen stört. Er tritt bei 50 % der Bevölkerung auf. Er wird durch flüchtige Gase (Schwefelverbindungen) im Atem und durch Bakterien im Mund verursacht.

Was verursacht Mundgeruch (Halitosis)?

  • Gerüche, die ihren Ursprung im Mundraum haben:

Gerüche, die durch Mundtrockenheit, langes Fasten, Entzündungen, auf der Zunge angesammelte Bakterien und Erkrankungen im Mundraum verursacht werden. Karies, Speisereste zwischen den Zähnen, schlecht angepasste Zahnprothesen, Zahnfleischprobleme und unzureichende Mundhygiene verursachen Mundgeruch.

  • Gerüche, die aus dem Atem und den Atemwegen stammen

Sie machen etwa 10 % aller Mundgerüche aus und können ein Anzeichen für Erkrankungen wie Diabetes oder chronische Atemwegsinfektionen sein.

  • Gerüche, die vom Verdauungssystem ausgehen

Es handelt sich um seltene Fälle, die meist durch Blähungen im Magen verursacht werden.

  • Psychosomatischer Mundgeruch

Trotz der Beschwerden der Patienten liegt tatsächlich kein Mundgeruch vor. In solchen Fällen sollten Zahnarzt und Psychiater gemeinsam vorgehen.

Wie wird Mundgeruch (Halitosis) behandelt?

Für die Behandlung muss zunächst die Ursache ermittelt werden. Nach einer korrekten Diagnose wird das Problem gezielt behandelt. Handelt es sich um eine Ursache im Mundraum, müssen zahnärztliche Behandlungen durchgeführt und der Patient in Mundhygiene geschult werden. Bei konsequenter Umsetzung verschwinden die Beschwerden. In unserer Zahnklinik werden diese Behandlungen durchgeführt, und im Rahmen eines „Oral Spa“ werden umfassende Maßnahmen zur Mundhygiene angeboten.

Was ist bei der Mundpflege zu beachten?

Neben der Zahnbürste sollte auch Zahnseide verwendet werden. Für festsitzenden Zahnersatz werden spezielle Zahnseiden empfohlen. Je nach Bedarf können Zungenreiniger und antibakterielle Mundspülungen eingesetzt werden.

Gleichzeitig;

  • Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen alle 6 Monate durchführen
  • Zuckerfreien Kaugummi kauen
  • Ausreichend Wasser trinken
  • Bei Nasenverstopfung einen HNO-Arzt aufsuchen
  • Zuckerkonsum reduzieren
  • Rauchen aufgeben

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